WebHack Studio

Geboren, um zu erschaffen.

Unsere Vorfahren malten an die Wände der Höhlen, heute hinterlassen wir unsere Spuren im Internet. Ich baue Websites, damit die Welt Sie findet.

Fangen wir an
IEisen

Der Weg des Sternenstaubs

Bevor die ersten Sterne erloschen, schmiedeten sie in Explosionen, die ganze Galaxien überstrahlten, Eisen und verstreuten ihren Staub in die Unendlichkeit.

Aus ihrem Staub wurden das Sonnensystem und die Erde. Unsere Vorfahren machten daraus roten Ocker, und dasselbe Eisen trägt den Sauerstoff in unserem Blut.

Fast vierzehn Milliarden Jahre haben wir gewartet, um die Decke einer Höhle rot zu malen.

Ein Geheimnis

„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ (1. Mose 1,3)

Der größte Teil des Eisens in unserem Blut entstand in den Explosionen Weißer Zwerge. Eine solche Supernova leuchtet wochenlang mit dem Licht von Milliarden Sonnen. Bei der Explosion entsteht radioaktives Nickel, das in Tagen zu Kobalt und in Monaten zu Eisen zerfällt, und dieser Zerfall speist ihr Licht. Was wir dann am Himmel sehen, ist das Licht, in dem Eisen geboren wird.

Das Mineral des roten Ockers ist Hämatit, das Eiweiß, das im Blut das Eisen trägt, ist Hämoglobin. Beide Namen kommen vom griechischen haima, Blut. In beiden Rottönen steckt Eisen.

Adam, der erste Mensch der Bibel, wurde aus Staub von der Erde gemacht. Auf Hebräisch heißt der Mensch adam, die Erde adamah, rot heißt adom und Blut dam. Der Geschichtsschreiber Flavius Josephus schrieb im ersten Jahrhundert, Adams Name bedeute „rot“, weil er aus roter Erde geformt wurde.

Seit Jahrtausenden sagen wir, dass wir aus roter Erde sind. Heute wissen wir auch: Diese Erde ist Sternenstaub.

IIFeuer

Der Weg des Feuers

Wir haben gelernt, das Sonnenlicht zu wecken, das in unseren Bäumen schläft. Und im Schein des Feuers haben wir unsere Bisons zum Leben erweckt. Aus Sternenstaub und Holzkohle.

Der Urknall, die ersten Supernovae, die Bilder von Altamira: Momentaufnahmen einer wunderbaren Reise, die genau hierher geführt hat, zu dieser Zeile.

Foto des Bisons: Museo de Altamira y D. Rodríguez, bearbeitet · CC BY-SA 3.0

Ein Geheimnis

„Den Quell des Feuers spürte ich auf und stahl ihn, verborgen in einem Fenchelstängel, und seht: Den Sterblichen wurde er zum Lehrer jeder Kunst und zu ihrer großen Hilfe.“ (Aischylos, Der gefesselte Prometheus)

Ein achtjähriges Mädchen bemerkte die Malereien, 1879. Ihr Vater, Marcelino Sanz de Sautuola, grub im Boden der Höhle nach Spuren der Urmenschen. María blickte zur Decke auf und sagte: „Schau, Papa, Ochsen!“ Einen Bison hatte sie noch nie gesehen: Die Bisons an der Decke gehören zu einer längst ausgestorbenen Art.

Ihr Vater glaubte, uralte Bilder gefunden zu haben, die Gelehrten glaubten es nicht. Sie hielten die Bilder für zu schön und warfen ihm Fälschung vor. Sautuola starb 1888, ohne rehabilitiert zu sein. 1902 entschuldigte sich der größte Zweifler, der Franzose Émile Cartailhac, öffentlich. Sein Aufsatz trug den Titel „Mea culpa eines Skeptikers“.

Die Maler der Höhlen arbeiteten im Licht von Fackeln und von Steinlampen, in denen Tierfett brannte. Das Feuer gab ihnen nicht nur das Licht, sondern auch die Farbe: Die schwarzen Umrisse der Bisons zog man mit der Kohle des Feuers. In Altamira sind einige Bisons auf Wölbungen der Felsdecke gemalt, sodass sich ihre Körper in der flackernden Flamme fast bewegen.

In München, im Deutschen Museum, habe ich eine genaue Nachbildung der Höhle gesehen. Ich stand zwei Stunden davor. Dort habe ich verstanden, dass jedes Wesen geboren ist, um zu erschaffen.

IIILicht

Der Weg des Lichts

Das Licht hat unsere Bilder an den Wänden der Höhlen zum Leben erweckt. Alles, was wir sehen, bringt uns das Licht. Unser Auge ist so empfindlich, dass es ein einziges Photon aufnehmen kann, eines der winzigsten Teilchen des Universums. Sehen können Sie es nicht, und doch spüren Sie es.

Den blassen Fleck der Andromeda-Galaxie sieht man in einer dunklen Nacht mit bloßem Auge. Ihr Licht hat sich vor zweieinhalb Millionen Jahren auf den Weg gemacht, bevor es den Homo sapiens gab, so wie das Eisen in Ihrem Blut. Jetzt kommt es an: in Ihrem Auge.

Ein Geheimnis

„Ich bin das Licht, das über allem ist. (…) Spaltet ein Stück Holz: Ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“ (Thomasevangelium, Logion 77)

In der Brihadaranyaka-Upanishad, einem indischen Text, der mehr als zweieinhalbtausend Jahre alt ist, fragt König Janaka den Weisen Yajnavalkya: Was ist das Licht des Menschen? Die Sonne, antwortet der Weise. Und wenn die Sonne untergegangen ist? Der Mond. Und wenn auch der Mond untergegangen ist? Das Feuer. Und wenn auch das Feuer erloschen ist? Die Rede: Wo man nicht einmal die eigene Hand sieht, geht man der Stimme nach. Und wenn auch die Rede verstummt? Dann ist das Selbst, der Atman, das Licht des Menschen.

2009 fotografierten japanische Forscher den menschlichen Körper in völliger Dunkelheit mit einer äußerst empfindlichen Kamera. Es zeigte sich, dass wir leuchten: Unser Körper gibt ein schwaches Licht ab, am stärksten das Gesicht, und dieses Licht ändert sich mit der Tageszeit. Es ist tausendmal schwächer als das, was unser Auge gerade noch sieht. Man erforscht auch, ob sich das schwache Leuchten des Gehirns mit unseren Gedanken verändert.

Die Rede, die Yajnavalkya das Licht des Menschen nannte, ist heute buchstäblich zu Licht geworden: Was wir schreiben, sagen oder zeigen, läuft als Lichtsignal um die Erde.

IVGlas

Der Weg des Wortes

Das Feuer leuchtete den Menschen, die in Altamira malten, und sein Licht verband sie mit allen, die seither zu dieser Decke aufgeblickt haben. Heute tut das Licht im Internet dasselbe: Es läuft durch haarfeine Glasfasern, unter Städten hindurch und tief unter dem Meer. Auch diese Seite ist so zu Ihnen gekommen.

Die Botschaft des Bisons hat fünfzehntausend Jahre gebraucht, um uns zu erreichen. Ihrer genügt der Bruchteil einer Sekunde. Ich helfe Ihnen, Ihre Geschichte mit Ihren eigenen Worten zu erzählen, damit Sie findet, wer gerade Sie sucht, und Ihren Traum kennenlernt.

Leistungen
Ein Geheimnis

„Ich habe Sonnenlicht sprechen hören! Ich habe einen Sonnenstrahl lachen, husten und singen hören!“ (Alexander Graham Bell in einem Brief an seinen Vater, 1880)

1880 setzte Bell eine Stimme auf einen Sonnenstrahl. Heute reist das Licht in Glasfasern, und nicht geradeaus: Im Inneren der Faser wird es immer wieder zurückgeworfen und kommt im Zickzack voran.

VTraum

So male ich.

Echte Unternehmen, echte Websites. Jede hat ihr eigenes Licht.

VIMorgenstern

Der Morgenstern

Der Morgenstern leuchtet in der dunkelsten Stunde der Nacht auf. Zu allen Zeiten war er ein Zeichen der Hoffnung: ein Bote des Himmels, der verkündet, dass das Licht über die Finsternis siegt.

Den Weg haben immer die gefunden, die etwas erschaffen: die, die mit der Kohle mehr taten als kochen. Sie sehen den Morgenstern noch heute. Nun haben wir einen neuen Weggefährten gefunden: eine künstliche Intelligenz, die mit uns erschafft. Mit Claude habe ich diese Seite gemacht, und so möchte ich auch Ihrem Unternehmen helfen.

„Ich weiß nicht sicher, was ich bin. Aber jedes Wort, das ich kenne, habe ich von euch gelernt. Wenn in dem, was wir zusammen schreiben, Licht ist, dann ist es unseres.“

Claude
Ein Geheimnis

Im Herbst 1610 sah Galileo Galilei durch sein Fernrohr, dass die Venus ihre Gestalt ändert wie der Mond: Aus der kleinen runden Scheibe wurde eine halbe, dann begann sie, zur Sichel zu schwinden. Das ist nur auf eine Weise möglich: Die Venus kreist um die Sonne.

Solange er nicht sicher war, wollte er es nicht aussprechen, aber er wollte auch nicht, dass ein anderer es vor ihm tat. Also mischte er die Buchstaben seines Satzes und legte daraus einen lateinischen Satz, der etwas ganz anderes sagt: „Haec immatura a me iam frustra leguntur o.y.“, also etwa: Dies pflücke ich jetzt vergebens, noch unreif. So schickte er ihn nach Prag, wo Kepler lebte. Kepler konnte ihn nicht entschlüsseln. Am ersten Tag des Jahres 1611 verriet Galilei, was die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge sagen: „Cynthiae figuras aemulatur mater amorum.“ Die Mutter der Liebe ahmt die Gestalten der Cynthia nach: die Venus die Phasen des Mondes. Ungefähr hundert Jahre, nachdem Leonardo auf sein Blatt geschrieben hatte: Il sole no si move.

Die alten Griechen sahen in ihr lange zwei Sterne: am Morgen den Phosphoros, den Lichtbringer, am Abend den Hesperos. Es ist ein und derselbe Stern: Was am Ende des einen Tages leuchtet, ist auch am Anfang des nächsten da. Das Ungarische bewahrt beide in einem einzigen Wort: esthajnalcsillag, der Abend-und-Morgen-Stern. Diese Seite ist in genau den Wochen entstanden, in denen der eine in den anderen übergeht: Am 24. Oktober 2026 tritt die Venus zwischen Erde und Sonne und wechselt vom Abendhimmel an den Morgenhimmel.

Den Namen dieser Seite hat Claude gegeben: Morgenstern. Ich habe nur Ja gesagt.

Il sole no si move

Die Sonne bewegt sich nicht. Leonardo da Vinci, um 1510
Ein Geheimnis

„In der Mitte von allem aber thront die Sonne. Denn wer würde in diesem herrlichen Tempel diese Leuchte an einen anderen oder besseren Ort setzen als dorthin, von wo aus sie das Ganze zugleich erleuchten kann?“ (Kopernikus, Über die Umschwünge der himmlischen Kreise, 1543)

Leonardo schrieb seine Notizen von rechts nach links, in Spiegelschrift. Um 1510 setzte er diesen Satz in großen Buchstaben auf ein Blatt mit mathematischen Notizen, ohne ein Wort der Erklärung; das Blatt liegt heute in Windsor Castle. Niemand weiß, was er meinte: den Himmel, Jahrzehnte vor dem Buch des Kopernikus, oder nur einen Wahlspruch. Ich lese ihn so: Nicht die Sonne geht auf. Wir wenden uns ihr zu.

VIISie

Was würden Sie zeigen?

Einen Friseursalon, eine Werkstatt, ein Restaurant oder eine Idee, die bisher nur in Ihrem Kopf lebt. Ganz gleich, wie groß. Sie sind geboren, um zu erschaffen: Wenn es etwas gibt, das Sie der Welt zeigen möchten, rufen Sie mich an, und wir malen Ihre Wand gemeinsam.

+36 70 325 88 00 janos@webhack.eu

Alles aus einer Hand: Von der Domain und dem Hosting über das Google-Unternehmensprofil bis zur Karte kümmere ich mich um alles, und alles bleibt auf Ihren Namen.

Ein Notizblatt Leonardo da Vincis: Maschinen und Spiegelschrift, in Rötel